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DIE
ÜBERWACHUNG - INFORMATIONEN
Seit 1998 führt die Federdoc mit Unterstützung des ital. Landwirtschaftsministeriums
ein Projekt zur Überprüfung des Images und der Qualität der italienischen
Weine mit Ursprungsbezeichnung durch, das in der Überwachung der aktuellen
Situation auf einigen der wichtigsten europäischen Märkte besteht.
Im Zeitraum von 1998 bis 2002 hat die Federdoc 1750 Muster in 7 verschiedenen
europäischen Ländern wie Italien, Österreich, Belgien, Frankreich, Deutschland,
England und Holland in 55 Städten und 246 POS gezogen und analysiert
Die Überwachung besteht in der Entnahme von Weinmustern mit Ursprungsbezeichnung.
Diese Muster werden einer chemisch-physikalischen Analyse sowie einer
organoleptischen Prüfung unterzogen, um die exakte Entsprechung mit dem
im jeweiligen Produktionsdisziplinar festgelegten Parametern zu überprüfen.
Ausserdem werden die korrekte Kennzeichnung und Aufmachung des Etiketts
gemäß den geltenden Vorschriften kontrolliert. Zur Zeit werden die Muster
des Jahres 2003 gesammelt, da eine Fortführung der Studien dem Ziel dient,
eine ständige Prüfung zu realisieren und mit der Zeit eine Reihe von Daten
zu erhalten, die statistisch verwertbar und miteinander vergleichbar sind.
Dieses Projekt hat nicht nur das Ziel, die Seriösität der italienischen
Erzeuger und die Wirksamkeit des von den italienischen Konsortien für
die Ursprungsbezeichnungen und der Federdoc vollzogenen Schutzes und der
durchgeführten Kontrollen zu dokumentieren, sondern auch die Produzenten
vor eventuellen betrügerischen Handlungen zu schützen und für Importeure
und Verbraucher eine Garantie darzustellen.
Von jedem Weinmuster werden 3 Flaschen entnommen, eine wird für die chemisch-physikalischen Analysen
gebraucht, eine wird an das zuständige Konsortium für die Prüfung der
organoleptischen Eigenschaften und der korrekten Kennzeichnung (Etikett)
geschickt, währen die dritte als Beweismittel zur Verfügung des Landwirtschaftsministeriums
für weitere Prüfungen eingelagert wird.
Die 1.750 Muster wurden mit Zertifikaten über die im hochmodernen Labor unseres Mitglieds, des Asti-Konsortiums,
durchgeführten Analysen versehen und zusammen mit einer der drei entnommenen
Flaschen an das zugehörige Schutzkonsortium für die entsprechenden organoleptischen
Bewertungen geschickt, damit dieses die Übereinstimmung der Qualitäts-Charakteristika
und der Typizität mit den im Produktionsdisziplinar vorgegebenen Parametern
überprüft.
Die Muster von nicht durch ein Konsortium geschützten Bezeichnungen
wurden von einer eigens von der Federdoc eingerichteten Verkostungskommission
degustiert und bewertet. Bei den Analysen an den 1.750 Mustern haben sich
27 Muster (1,4%)als nicht konform erwiesen, während 39 Muster (2,2%) aufgrund
von Korkgfehler als nicht bewertbar betrachtet wurden , obwohl die Analyse-Parameter
in der Norm lagen. Bezüglich Kennzeichnung und Aufmachung der Weine wurden
24 Etiketten als nicht den geltenden Vorschriften entsprechend eingestuft.
Am Sitz der Federdoc wurde das Zentrum zur Sammelung, Auswertung und Archivierung
der Daten über die Musterentnahme eingerichtet, die auch Angaben über
die Preise und die Präsenz im Regal beinhalten, um mit der Zeit eine präzises
Abbild der Marktsituation für italienische Weine und deren Entwicklung
liefern zu können.
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